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Der Ortsteil Sparnberg

Der Ortsteil Sparnberg ist wie die Stadt Hirschberg direkt an der Saale gelegen.
Eine Burg Sparnberg wird 1202 erstmals urkundlich erwähnt.

Für die Entstehung der Sparnberger Burg gibt es zwei maßgebende Anschauungen. Für beide Theorien fehlen allerdings die urkundlichen Belege, so dass der Ursprung weiter im Dunkel der Geschichte bleibt.

Sparnberg mit Kirche und Saalewehr

  Foto: privat  


Sparnberg besaß über mehrere Jahrhunderte hinweg Stadtrechte. Wie und wann Sparnberg allerdings in deren Besitz kam und diese später wieder verlor, ist nicht dokumentiert.

Eine bis in die jüngste Vergangenheit vorhandene Petschaft als „Siegel der Stadt Sparnberg“ wurde leider zum Objekt eines Einbruchdiebstahls.
 
In der Zeit von 1815 bis 1945 war Sparnberg preußisch und gehörte zum Landkreis Ziegenrück.
 
Kurz vor Kriegsende 1945 erfolgten die Sprengungen der Saalebrücke der Reichsautobahn und der hölzernen Verbindung nach Rudolphstein.
Die Zeit von 1945 bis 1989 prägte Sparnberg sehr stark, denn der Ort lag unmittelbar an der neu entstandenen Zonengrenze zwischen den Machtbereichen der NATO auf oberfränkischer Seite und des Warschauer Paktes auf der thüringischen Seite.
Viele Häuser wurden abgerissen, die der Grenzsicherung im Wege waren, oder nach dem Tode der letzten Bewohner keine neuen Besitzer fanden, da junge Leute in der Regel außerhalb des Sperrgebietes ihre neue Heimat suchten.
Deutlich wird das auch an der Einwohnerzahl, die von 380 im Jahre 1945 auf 158 im Jahre 1991 sank.
 
Das Dorf, dass seit Jahrhunderten durch eine Holzbrücke über die Saale mit seinen oberfränkischen Nachbarn verbunden war und diese seit 1993 wieder besitzt, verweist nicht ohne Stolz auf seine Dorfkirche.

Die 1437 erbaute Kirche „St. Simon und Judas Thaddäus“, im Mittelalter Filiale der Urpfarrei Berg, steht am Hang einer Anhöhe unterhalb der einstigen Burg.

Ihr äußerst stimmungsvoller Innenraum, dessen Emporen, Gestühl und Decke aus jahrhundertealtem naturbelassenem Holz bestehen, lädt auch zu festlichen Konzerten ein.

Kirche Sparnberg, Blick zum Altar

Kirche Sparnberg, Blick zur Orgel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilweise freigelegte Ausmalungen an den Wänden zeugen vom handwerklichen Können vergangener Meister.

Kirche Sparnberg, freigelegte alte Wandmalereien
3 Fotos privat  



Steinkreuz "Pferkopf"

Der "Pferkopf", ein unvollständiges Steinkreuz aus der Gemarkung Sparnberg, das in die Ortslage umgesetzt wurde. Über die Herkunft bzw. Anlass seiner Entstehung gibt es keine Angaben.

 

 

 

 

Kontakt

 

Stadtverwaltung

Marktstraße 2

07927 Hirschberg

Telefon: 036644 4300

Telefax: 036644 22224

eMail: info@stadt-hirschberg-saale.de